Reiki

 

Am 08. und am 15.07.2017 findet jeweils ab 14:00 ein Einführungsseminar über die Methode des Reiki mit Dr. Andreas Mohr statt. Der Veranstaltungsort ist der Raum des AST*QR an der Uni Kassel, wobei aufgrund der Größe des Raumes maximal 6 Personen gemeinsam teilnehmen können. Die Termine sind unabhängig voneinander. Anmeldeschluss ist der 01.07. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt über folgende Kontaktadresse:

Dr. Andreas Mohr (Reiki-Meister)
Telefon: 0561-84346
E-Mail: Marignola[at]aol.com

Was ist Reiki?

„Reiki“ ist die japanische Bezeichnung für die Essenz allen Seins, die Lichtkraft, die in allen Lebewesen wirkt. Das Wort „Reiki“ bezeichnet zugleich eine Methode der Kanalisierung  und  Übertragung  von  heilender  Energie,  eine  natürliche  und  unkomplizierte Technik der Aktivierung von universeller Lebensenergie, um unsere energetischen „Speicher“ wieder aufzufüllen.

Seit geraumer Zeit wächst vor allem in den USA – zunehmend aber auch bei uns in Europa – in der Queeren Community das Interesse für Methoden, mit denen Menschen sich auf einfache, ungefährliche Weise bei kleineren Gesundheitsstörungen selbst Linderung verschaffen können. Wenn dann noch der Wunsch hinzukommt, die seelische und geistige Weiterentwicklung unterstützen und fördern zu wollen, findet man in Reiki eine einfache und unkomplizierte Methode.

Reiki ist ein möglicher Weg zur tiefen Entspannung, Harmonisierung und Bewusstwerdung. Reiki kann leicht angeeignet werden, ist vollständig sicher und ungefährlich. Es erfordert kein zusätzliches Wissen oder besondere Ausstattung. Alles, was wir dazu brauchen, haben wir schon – unsere Hände. Der asexuell lebende japanische Mönch Dr. Mikao Usui hat am Ende des 19. Jahrhunderts diese uralte „Methode des Heilens mit den Händen“ wiederentdeckt. Seiner Methodik zufolge ist Reiki ein Weg und Werkzeug zur Entwicklung von Heilung, Harmonisierung und tiefer Entspannung und wirkt durch sanftes Auflegen der Hände bei uns selbst und bei anderen Menschen. Wir nehmen die universelle Lebensenergie auf und lassen sie (wie durch einen Kanal) durch unsere Hände fließen. Das ist alles.

In Japan heißt diese Lebensenergie „Ki“, in Indien „Prana“, in China „Chi“ und auf Hawai „Huna“. Auch dem Christentum ist der Zusammenhang zwischen Heil-Sein, dem Ganz-Sein und der gesundheitlichen Heilung nicht fremd. Das heilsame Handauflegen war dem frühen Christentum aus dem Leben Jesu schon vertraut. Orientalische Kirchenväter kannten die in Japan „Reiki“ genannte Energie unter der Bezeichnung des „Logos Spermatikos“, der demnach wie feiner Goldstaub überall in der irdischen Atmosphäre verteilt ist. Heilkraft ist also rings um uns im Kosmos da. Menschen müssen sie nur vergegenwärtigen, erbitten und dann von sich aus den Regenerationsprozess zulassen. In den USA nutzen seit den 1980er Jahren viele LBGTI-Menschen Reiki, um ihre Energie zu erhalten bzw. zu steigern, sich von Stress zu befreien oder allgemeine Beschwerden physischer und psychischer Art zu lindern. Die Energie-Einweihung durch eine Reiki-Lehrperson befähigt interessierte Menschen, mittels Auflegen der Hände die universelle Lebensenergie an sich selbst und an alle übrigen Lebewesen (auch Tiere und Pflanzen) weiter zu geben und gleichzeitig die eigene persönliche Entwicklung zu fördern. Menschen werden somit zum Kanal dieser „Essens allen Seins“, die immer ganzheitlich und zum Wohle der Empfänger*innen wirkt.

Reiki ist keine Organisation, es ist nicht an irgendein religiöses Bekenntnis gebunden, es ist keine Sekte, für sich selbst genommen ist es auch keine Religion und es ist auch nicht an irgendeine politische Überzeugung gebunden. Es harmoniert mit jeder humanistischen Weltsicht und hat einzig die Förderung von Wohlbefinden, Heilung und Entspannung der Reiki-Praktizierenden und ihres Umfeldes zum Ziel.

Für alle, die sich für diese Methode interessieren, führt Reiki-Meister Dr. Andreas Mohr am 08. und 15. 07. 2017 (zwei Samstagen) im AST*QR der Universität Kassel (Nora-Platiel-Straße 9, Uni-Campus Kassel) jeweils ein Einführungsseminar durch. Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenfrei, aufgrund der Größe des Raumes ist die Zahl der Teilnehmer*innen jedoch auf sechs TN pro Veranstaltung begrenzt.