Gefahr CampusDer Fäkalienanschlag gegen das Schwulenreferat vor zwei Wochen macht eindrücklich deutlich, dass der Campus am Standort Holländischer Platz ein merkliches Defizit an Sicherheit aufweist. Dies betrifft nicht nur uns, sondern alle Menschen, die sich nach Einbruch der Dunkelheit über das Gelände bewegen. Mehrere Hochschulgruppen fordern schon seit Jahren Abhilfen in Form von mehr Sicherheitsstreifen und einer verbesserten Beleuchtung.

Der Campus lädt mit seinen meist unbeleuchteten Schlupfwinkeln und Durchgängen zwischen den Gebäuden regelrecht zwielichtige Gestalten an, welche gegen ahnungslose Personen übergriffig werden können. Es wurde bereits über Raubüberfälle mit schwerer Körperverletzung und über Vergewaltigungsversuche berichtet. Aufgrund der Beleuchtungssituation ist eine mögliche Gefahrensituation für Personen, die sich über den Campus bewegen (müssen), schwer rechtzeitig erkennbar. Dabei fühlen sich Kriminelle im Schutze der Dunkelheit natürlich auch unbeobachtet.

Das autonome Schwulenreferat fordert die Uni Kassel auf, Abhilfe zu schaffen, um Kriminalität auf dem Campus soweit wie möglich zu verhindern. Das Mindeste wäre, dafür zu sorgen, dass die bereits vorhandenen Lampen überhaupt funktionieren, denn ich stelle an einigen Orten immer wieder defekte Lampen fest, was die ohnehin schlechte Beleuchtungssituation noch verschärft! Desweiteren sollten weitere Lampen installiert werden, eventuell kombiniert mit Bewegungsmeldern und insbesondere in den dunklen Sackgassen (quasi „Höhlen“) neben den Treppen und schmalen Durchgängen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Maßnahmen baldmöglichst ergriffen werden und freue mich auf jede Unterstützung.

Euer Sascha

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